Staffelmietvertrag

Ein Staffelmietvertrag ist eine besondere Form des Mietvertrages, da er eine Vereinbarung zu regelmäßig jährlicher Mieterhöhung enthält. Der Vorteil ist eine gewisse Planungssicherheit für beide Mietvertragsparteien. Für den Mieter bietet sich die Möglichkeit ein attraktives Mietobjekt mit einer gewissen Sicherheit und meist „günstiger Einstiegsmiete“ zu ergattern. Für den Vermieter ist die Durchsetzung einer umständlichen und rechtlich meist schwierigen Mieterhöhung passé.

Auch für die Staffelmietvereinbarung gilt die Schriftform. Die Erhöhungsschritte oder die zu zahlenden Endbeträge müssen genau beziffert und der Zeitpunkt der Erhöhung genannt sein. Das Kündigungsrecht des Mieters kann für höchstens vier Jahre seit Abschluss der Staffelmietvereinbarung ausgeschlossen werden. Die Kündigung ist frühestens zum Ablauf dieses Zeitraums zulässig.

15.02.2017

Eselrock 2016

Wußten Sie, dass Immobilien Ott auch dieses Jahr wieder als Sponsor beim "Esel Rock, umsonst und draußen, in Wesel" aufgetreten ist ???

07.06.2016

 

 

KfW setzt Förderung für Solaranlagen fort

Wer eine Solaranlage mit Batteriespeicher hat, kann erneut von einer staatlichen Förderung profitieren. Die KfW-Förderbank setzt zum 1. März das Programm "Erneuerbare Energien-Speicher" für stationäre Batteriespeichersysteme fort und bietet bis Ende 2018 wieder zinsgünstige Kredite an.

Außerdem erhalten Photovoltaik-Besitzer aus den Mitteln des Bundeswirtschaftsministeriums Zuschüsse für die Tilgung. Wichtig zu wissen: Je nachdem, wann man den Förderantrag stellt, sinkt der Tilgungszuschuss - und zwar in Halbjahresschritten von 25 auf 10 Prozent. Der Antrag muss gestellt werden, bevor ein Liefer- oder Leistungsvertrag unterschrieben wird.

06.03.2016

Urlauber im Haus

Wenn jemand seine Wohnung untervermieten will, muss er zuerst seinen Vermieter fragen. Ein allgemeines Ja lässt sich aber nicht automatisch als Erlaubnis begreifen, die Unterkunft täglich oder wochenweise wechselnden Touristen zu überlassen. BGH, Az. VIII ZR 210/13

 

Je nach Verbrauch

Vermieter dürfen keine Bruttowarmmiete erheben, in der sie eine Pauschale für Heizung und warmes Wasser einkalkulieren. Diese Kosten für Energie sind nämlich - gemäß der Heizkostenverordnung - verbrauchsabhängig abzurechnen. Ausnahmen gibt es zum Beispiel für Studentenwohnheime. Ansonsten ist meist die Zahlung einer Kaltmiete plus Nebenkostenvorauszahlung üblich. BGH, Az. VIII ZR 212/05

 

Rad bleibt draußen

Das Treppenhaus wird von so manchem Bewohnern gern als Abstellfläche genutzt. Doch erlaubt ist das oftmals nicht. So stellten Richter fest, im engen Hausflur einer Wohnungseigentumsanlage haben Fahrräder nichts zu suchen - weder die Gefährte von Eigentümern noch von Besuchern. AG Hannover, Az. 71 II 547/05

 

Farbenfrohe Wände

Ob karminrot, azurblau oder pastell - im Prinzip dürfen Mieter ihre Wohnung  streichen, wie sie wollen. Doch bei Auszug müssen sie einen vermietungstauglichen Zustand herstellen. Anderenfalls kann der Vermieter Schadenersatz fordern. So geschah es, als Mieter eine ursprünglich neutral gestaltete Wohnung mit knallbunten Wänden zurückgaben. BGH, Az. VIII ZR 416/12 

28.02.2016

Zimmer frei

Ein Untermieter kann während eines Auslandsjahres die Wohnung hüten oder als Mitbewohner dauerhaft die Haushaltskasse entlasten. Doch bevor Mieter die Räume untervermieten, gilt: unbedingt den Vermieter um Erlaubnis fragen!

Der Mieter darf einen Teil der Wohnung untervermieten, sofern er ein berechtigtes Interesse hat. Das können wirtschaftliche oder persönliche Gründe sein. Sie dürfen jedoch erst nach Abschluss des Mietvertrages entstanden sein. Nur in Ausnahmefällen kann der Vermieter ablehnen, etwa wenn die Wohnung dann überbelegt wäre.

Auch wer aus beruflichen Gründen eine Wohnung zeitweise nicht nutzen kann, weil er zum Beispiel mehrere Jahre ins Ausland geht, darf untervermieten. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Allerdings muss der Mieter ein Zimmer behalten, etwa um Einrichtung zu lagern (11.6.2014, VIII ZR 349/13). Soll die komplette Wohnung einem Dritten überlassen werden, darf der Vermieter grundsätzlich frei entscheiden, ob er der Untervermietung zustimmt.

14.02.2016

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